Fassadengrün Pfeilgasse Josefstadt ©

Mehr Lebensqualität für die äußere Josefstadt

Das Grätzel zwischen dem Gürtel und der Stolzenthalergasse wurde in den letzten Jahren leider vernachlässigt. Leere Geschäfte, wenig Grünraum und graue Fassaden wirken nicht gerade sehr einladend. Die SPÖ Josefstadt hat einige Vorschläge, um den Bezirk in Gürtelnähe wieder freundlicher und lebendiger zu machen. Wir freuen uns auch auf Ihre Anregungen.

Das Grätzel zwischen Gürtel und Stolzenthalergasse wirkt mitunter sehr grau. Es gibt wenig Grünflächen und leere Geschäftslokale machen keinen lebendigen Eindruck. Die SPÖ Josefstadt hat einige Ideen, das Gebiet wieder freundlicher und attraktiver zu machen. Das Gebiet der äußeren Josefstadt umfasst Teile von Altlerchenfeld, der ursprünglichen Josefstadt und dem Grätzel Breitenfeld. Im Westen der ohnehin dicht verbauten Josefstadt ist der Grünraum ganz besonders rar. Hier und dort verstecken sich jedoch wahre Oasen hinter den Fassaden.

Ein „Garten der Bewegung“ in der BVA

Das betrifft zum Beispiel die Beamtenversicherungsanstalt in der Josefstädter Straße. Hier gibt es eine relativ große Grünfläche, dier durch das Engagement der SPÖ in dieser Sache seit Jahren öffentlich zugänglich ist. Allerdings ist diese Möglichkeit noch zuwenig bekannt. Wir wollen die JosefstädterInnen daher auf diese Grünfläche aufmerksam machen.

Eine Möglichkeit ist ein „Garten der Bewegung“, ähnlich wie es ihn auch im AKH schon gibt. Dieser könnte alle Altersgruppen dazu animieren, sich hier körperlich zu betätigen. Solch ein „Garten der Bewegung“ wäre sicher für viele JosefstädterInnen ein attraktives Angebot. Was wir für die äußere Josefstadt vor allem wollen, ist mehr Grün, mehr Angebote und eine Belebung von Geschäftslokalen.

Die Vorschläge beinhalten Begrünungsmaßnahmen, ein besseres Sport- und Freizeitangebot, die Revitalisierung leerstehender Geschäftslokale durch soziale Einrichtungen und die Verbesserung der Gehwege auch für ältere Menschen, RollstuhlfahrerInnen oder BenutzerInnen von Kinderwägen.

Unser Anliegen ist außerdem, für die Linie 5 den flächendeckenden Einsatz der Niedrigflurwägen ULF zu erreichen. Diese modernen Garnituren bieten nicht nur einen bequemeren, barrierefreien Einstieg, sondern sind auch deutlich leiser als die herkömmlichen Straßenbahnen. Was wiederum für die AnrainerInnen eine Verbesserung der Lebensqualität bedeuten würde.

Unsere Vorschläge und Pläne im Detail:

  • Fassadenbegrünungen und Baumpflanzungen im Grätzel und Gürtel
  • Sport- und Freizeitangebot im Turnsaal der KMS Pfeilgasse und im Hof der BVA
  • Aufwertung des Hofes der BVA durch eine Beschilderung, einen „Garten der Bewegung“ und Gemeinschaftsgärten
  • Öffnung der Grünfläche in der Stolzenthalergasse 19 für die Bevölkerung
  • Verkehrsberuhigung durch verstärkten Einsatz der Straßenbahnlinie 5 als
  • Niedrigflurwagen (ULF)
  • Barrierefreie Josefstadt: Gehwege müssen für alle nützbar sein, auch mit Rollstuhl oder Kinderwagen
  • Belebung des Grätzels durch Nutzung leerstehender Geschäftslokale z.B. als Indoor-Spielplatz oder Eltern-Kind-Café
  • Kunst und Kultur im öffentlichen Raum, z.B. in Form eines Brunnens, eines Kunstwerks oder eines öffentlichen Bücherschranks.

Haben auch Sie Ideen? Wir freuen uns auch auf Ihre Anregungen und Wünsche für die äußere Josefstadt. Tel.: 402-25-45 oder per Mail an wien.josefstadt@spoe.at.

Personen:

29.07.2010