Nach Protesten werden die AnrainerInnen nun doch in die Sanierung eingebunden
In der Lange Gasse waren für den letzten Herbst Bauarbeiten geplant. Kurzerhand taten sich AnrainerInnen und „Asphaltpiraten“ (Agenda-Gruppe, die im Sommer die Lange Gasse samstags für Autos gesperrt und damit eine alternative Nutzung eröffnet hatte) zusammen und übermittelten einen Forderungskatalog (Anhebung der Fahrbahn auf gleiches Niveau – Shared Space, Verkehrsberuhigung, Begrünung, andere Beleuchtung). Ein Teil davon geht auf den Diskussionsprozess rund um die Neugestaltung der Maria-Treu-Gasse vor einigen Jahren zurück. Mit Erfolg: Die Bauarbeiten konnten verschoben werden. „So soll es immer gehen!“ meint dazu SP-Klubobfrau Stefanie Vasold. „Wir treten dafür ein, dass bei künftigen Straßensanierungen, Kanalbauten etc. die Einbindung der BewohnerInnen grundsätzlich mitbedacht wird.“